Schnecken zerfließen auf der Leinwand, wie die Erinnerungen von Frau Miko. In einem vielschichtigen Porträt über ihre Nachbarin blickt Lenia Friedrich zwischen Schaudern und Neugierde auf das Alter, einen verlorenen Pelzmantel und in das Fotoalbum eines Lebens. Hypnotische Animationen treffen auf dokumentarische Skizzen, ein Hybridfilm wie das Leben: beunruhigend und belebend zugleich.
Über die Regie
Lenia Friedrich studiert Mediale Künste an der KHM, zuvor Mediendesign und machte eine Lehre als Bauzeichnerin. So ist das Leben und nicht anders gewann zuletzt beim San Sebastian Film Festival den Tabakalera Award.