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Wettbewerbsblock 1 „Falscher Film“

Mittwoch, 13.11. um 21.30 Uhr im Kino 51 Stufen
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Donnerstag, 14.11. um 19.30 Uhr in dier Theaterwerkstatt Pilkentafel
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Im falschen Film ist jemand, der neben sich steht und überlegt: „Was mache ich eigentlich hier?“ Wenn es sich dabei um eine Filmfigur handelt, ist das besonders interessant. Aber diese Frage hat sich vermutlich jede*r von uns auch schon im richtigen Leben gestellt – oder sollte das gelegentlich tun. Vor allem dann, wenn es sich um eine/n Filmschaffende*n handelt. Nur hoffentlich tun das nicht die Zuschauer*innen, die gerade im Kino sitzen…

(Nacktheit, Sexuelle Inhalte)

Goodbye Milo
von Nicolas Schönberger, 14:18 Min. Spielfilm, D 2024

Während an den Ufern des Kanals eine andere Welt vorbei zu ziehen scheint, muss sich der junge Matrose Milo eingestehen, dass sein Leben auf dem Transportschiff keine Zukunft haben kann.

Die Monstera der Nacht
von Leon Stanislawski & Florian Bade, 09:48 Min. Spielfilm, D 2024

Als ein schlafloser Ü30-Kindskopf von seiner Topfpflanze in Form der fantastischen, aber zeitklauenden Quing Monstera angegriffen wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als in Gestalt von Spacecaptain Kevin in die Schlacht zu ziehen und um seinen Schlaf zu kämpfen.

Die Schöne Tote
von Jan Soldat, 06:44 Min. Experimental, D 2024

Aus 300 Episoden der Serie "Ein Fall für Zwei" ordnet "Die schöne Tote" weibliche Todesinszenierungen neu. Eine kurze found-footage Montage über die Besessenheit und Fetischisierung von weiblichen Mordopfern, über die Inszenierung weiblicher Passivität und über eine Kultur des romantisierten Femizids.

The Male Gaze Recipe
von Joey Arand & Alma Weber, 03:00 Min. Experimental, D 2024

Eine Filmemacherin träumt davon, einen 16mm-Masturbationsfilm zu drehen, der von ihrer Oma angeleitet wird - nach altbewährtem Rezept.

Where my Grandfather Used to Sit
von Lorenz Zenleser, 09:37 Min. Dokumentation, AU 2023

Mein Großvater lebte sein ganzes Leben lang am gleichen Ort. Vor einigen Jahren begann er, Geschichten zu erzählen, die manchmal eher romanhaft als real waren. Meine Cousinen und ich hörten immer gebannt zu. Jetzt gibt es niemanden mehr, der die Geschichten erzählen kann.

Das ist keine Figur, das ist Verrat
von Romina Küper, 13:20 Min. Spielfilm, D 2024

Ein gefeierter Debütroman. Eine Lesung im Suttgarter Literaturhaus. Eine Autofahrt durch das Ruhrgebiet hinein in die schwäbische Provinz. Eine Mutter und ihr Sohn, getrennt durch die Scham ihrer Herkunft, die sie eigentlich verbindet.